{"id":67,"date":"2009-01-27T12:16:48","date_gmt":"2009-01-27T11:16:48","guid":{"rendered":"http:\/\/facharbeit.m-h-h.com\/?page_id=67"},"modified":"2009-01-27T12:31:59","modified_gmt":"2009-01-27T11:31:59","slug":"wiederaufbau-der-gebaude","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/facharbeit.martinhetterich.de\/?page_id=67","title":{"rendered":"Aufbau der Geb\u00e4ude"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Luftangriffen im Februar 1944 wurde noch unter der Regie der Nationalsozialisten mit dem Wiederaufbau der Geb\u00e4ude begonnen.\u00a0 Um \u00a0dies zum &#8222;<em>besten Nutzen des Volkes<\/em>&#8220; auszuf\u00fchren, wurden die Betriebe in Leistungsstufen unterteilt und je nach Zerst\u00f6rungsgrad daraus bestimmte Aufbauma\u00dfnahmen empfohlen. Die durchzuf\u00fchrenden Ma\u00dfnahmen wurden in vier verschiedene Gruppen unterteilt:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\">Bei den 56 Geb\u00e4uden deren Aufbau in die Kategorie A fiel, sollten D\u00e4cher &#8222;behelfm\u00e4\u00dfig abgedeckt&#8220; oder R\u00e4ume wieder hergerichtet werden.<\/li>\n<li>F\u00fcr die 38 Bauwerke der Gruppe B war ein kompletter Aufbau der Dachst\u00fchle vorgesehen und die eine Wiederherstellung der alten Zustandes.<\/li>\n<li>Nur sieben Geb\u00e4ude wurden in die Klasse C eingestuft. Da sie zu stark zerst\u00f6rt waren, musste hier der Bau von Behelfsscheunen Abhilfe schaffen.<\/li>\n<li>Eine besondere Gruppe war die Gruppe D: Die Geb\u00e4ude der Anwesen von Edmund Schneider, Desiderius H\u00fcttner und August Wolf wurden in diese eingeteilt. Der &#8222;<em>Aufbau [ihrer] Anwesen sollte wegen Auflockerung unterbleiben.<\/em>&#8220; Die Begr\u00fcndung f\u00fcr ein solches Vorgehen waren ein zu starke Eingeengtheit der Geb\u00e4ude zwischen anderen und eine zu geringe Leistungsf\u00e4higkeit der Betriebe. F\u00fcr die betroffenen Personen wurde anstatt dessen der Bau von Behelfsheimen in Erw\u00e4gung gezogen.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die meisten dieser Bauvorhaben begannen schon w\u00e4hrend des Krieges, vor allem die Feldscheunen wurden ab dem Sommer 1944 mit Hilfe von Kriegsgefangenen oder in Eigenleistung erbaut. Auf Grund mangelnder Rohstoffe wurden aber bis Juli 1945 nur wenige Geb\u00e4ude wieder errichtet. Eine Aufstellung vom 1.1.1946 macht deutlich, dass zu diesem Zeitpunkt erst etwa ein Sechstel der Bauvorhaben begonnen, und hiervon nur etwa die H\u00e4lfte schon zum Abschluss gebracht waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr 1946 wurde der Wiederaufbau in gr\u00f6\u00dferem Umfang betrieben. Zum gro\u00dfen Teil wurden die schon w\u00e4hrend des Krieges vorgegebenen Bauma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt. Der Nicht-Aufbau von Geb\u00e4uden der Gruppe D wurde aber fallen gelassen. F\u00fcr 18 Bauvorhaben wurden vom Bauausschuss insgesamt 412 m3 Rundholz freigegeben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis zum Beginn der 50-er Jahre wurden so die meisten der total oder teilweise zerst\u00f6rten Geb\u00e4ude wieder aufgebaut oder notd\u00fcrftig in Stand gesetzt. Auch das zerst\u00f6rte Pfarrhaus wurde 1952 wieder aufgebaut. Mitte des Jahrzehntes konnte deshalb schon der Ausbau und die Vergr\u00f6\u00dferung der bestehenden Geb\u00e4ude sowie die Umwandlung der Notbauten in dauerhafte Bauwerke stattfinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Luftangriffen im Februar 1944 wurde noch unter der Regie der Nationalsozialisten mit dem Wiederaufbau der Geb\u00e4ude begonnen.\u00a0 Um \u00a0dies zum &#8222;besten Nutzen des Volkes&#8220; auszuf\u00fchren, wurden die Betriebe in Leistungsstufen unterteilt und je nach Zerst\u00f6rungsgrad daraus bestimmte Aufbauma\u00dfnahmen empfohlen. 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